Ein neues Abenteuer beginnt - Australiens Westkueste

Nach fast einer Woche in Perth, die ich mit sightseeing und morgentlichen 2 Std putzen fuer Unterkunft verbracht habe, ging es gestern mit dem Bus auf ins Outback.

Australia day und ein unglaubliches Feuerwerk waren ein super Abschluss fuer meine 5 Tage Urlaub in Perth, ich komme ja wieder ;).

Fuer knapp 5 Std beobachte ich, wie wir die Stadt und Menschenmassen langsam hinter uns lassen und es immer mehr Weite und kahle Landschaften um uns gibt.

Vorbei an einem Salzsee, und ich bin auch schon angekommen. In einem kleinen Ort mit einem einzigen Pub, mein neues Zuhause. Jedenfalls fuer eine kleine Weile.

 

David, der Besitzer holt mich mit Schlappohr Frieda vom Bus ab, direkt gegenueber vom Pub.

Kurz alles angeschaut, mich in meinem Wohnwagen ( mit Klimaanlage, Luxus!!!) halbwegs eingerichtet und dann hatte ich meine ersten paar Arbeitsstunden. Deutlich uebersichtlicher als in Tara, die Kasse beschraenkt sich auf ein paar Tasten mit Nummern, kein high tech Computer System, Bierpreise die sich auf Pints und Halfpints beschraenken, und ein Menue mit ca 15 Speisen. Damit habe ich die Chance, ein paar neue Biersorten kennenzulernen (wir haben Bulmers vom Fass, japp ich komme meinem Traum von der Bararbeit in einem Irish Pub immer naeher), Australische Kochkuenste mir anzueignen und vllt mal die Gelegenheit haben mit netten Managern zusammenzuarbeiten.

 

Mit einem Minimum von 32 Std die Woche, und der Tatzache, dass ich in einem Dorf lebe heisst es ich habe viel Zeit an der Gestalltung von 2016 zu arbeiten. Morgen gehts nach Katanning zum einkaufen, dann werde ich mir gleich mal einen InternetUSB besorgen und dann kann ich munter drauf los surfen. Asien will schliesslich gelpant sein, NZ gibt es noch einiges zu buchen und Wanderungen vorzubereiten, einen Job fuer Europa wenn ich wiederkomme waere auch Luxus und fuer Oktober, eine Idee die in den letzten Tagen erst entstanden ist, plane ich mit einer unglaublich guten Freundin vom Camino del Norte ein weiteres Abenteuer durch Spanien. Wo uns unsere Fuesse so ueberall hintragen, noch steht es nicht ganz fest. Aber gemeinsam werden wir das schon herausfinden ;)

 

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Ein kleiner Rueckblick auf meine 5 Tage in Perth: Vom Flug ueber dieses riesen Land,  Fringe Festival in Perth City, Vollmond and Drum Festival am Strand und Feuerwerk fuer Australia Day am Swan River. 

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The true backpacker life oder  auch wie auf Reisen so einiges schief laeuft

Guten Morgen Perth!

I finally made it to the other side of the this big country...

 

I know I got some catching up to do and I am working on it, but having to figure out your life kinda comes in the middle of having the passion to sit down and write. Being creative doesnt feel right if you have a life to figure out. 

2 months has it been since we have finished our roadtrip, 2 months we have spend every single day in the library applying for jobs, trying to get our life together...

 

7.30 Uhr am morgen und ich sitze in einem kleinen Cafe an der Wasserfront in Perth. Perth? Ja so schnell kann es gehen und aus `ich will nur nach Australien zum Geld verdienen` wird ich reise mal eben ans andere Ende dieses riesigen Landes. 

Was auch erklaert warum ich schon seit einiger Zeit wach bin, 3 Std Zeitverschiebung.  In ein und dem selben Land ... schon merkwuerdig.

Wer steigt freiwillig einfach so fuer 5 Std in den Flieger wohl wissend in 2 Monaten geht es eh wieder zurueck nach Melbourne? 

Zugegeben so ganz `einfach so ` ist die Sache nicht, aber definitiv Teil einer meiner spontanen Ideen. Vor einer Woche hatte ich noch keine Ahnung, dass ich heute im suessen Perth, weit weg von allen bekannten Gesichtern mal wieder einen Neuanfang starte. 

 

Ich liebe es mit meinem Laptop im Cafe zu sitzen und meine Gedanken zu Papier zu bringen, aber es schreibt sich schlecht, wenn das schlechte Gewissen einem im Nacken sitzt. 

Vor 2 Monaten sind wir angekommen, in Sydney ... dem Sydney. Welch Erwartungen auch immer ich an diese Stadt hatte, solch riesige Staedte sind und bleiben eben einfach nicht meins. Elana und Brian ging es da nicht viel anderst und damit haben wir uns in Newcastle niedergelassen mit dem Plan uns einen Job fuer die naechsten 2-3 Monate zu suchen. 

2 ungewisse Monate, ueber 200 Bewerbungen und 60 Tage Stammkunde in der Buecherrei spaeter haben wir nur eins geschafft: unsere letzten Ersparnisse auszugeben und immer noch nicht zu wissen was das Leben uns bringt. 

Als Weltenbumler laesst es sich so leicht vergessen warum daheim 90% der Leute in ihrem Job bleiben, selbst wenn sie nicht gluecklich sind damit. Sicherheit. Die Sicherheit sich sein Leben finanzieren zu koennen.  

 

Ein Problem dass in Australien die wenigsten Backpacker haben, denn fuer eine Auslandserfahrung auf dem Lebenslauf ihres Kindes lassen sich die meisten Eltern nicht lumpen. 

Nachdem ich die Erfahrung machen durfte bisher 5 fremde Laender mein Zu Hause nennen zu duerfen, unterstuetze ich jede Art von Reisen auch wenn es von Mamma und Papa finanziert ist. 

Liebe Eltern da draussen, es gibt keine bessere Moeglichkeit in die Bildung eurer Kinder zu investieren! 

Fuer die paar treuen Seelen, die ihr Weltenbummlerleben selbst finanzieren stellt sich dann doch ab und an die Frage: Wie viel nimmt man mit fuer das reale Leben, wenn Geld nie ein Problem darstellt? Reisen mit Geld kann jeder,sich ein Leben in einem fremden Land aufzubauen ist dann doch eine ganz andere Welt. 

 

Innerhalb von einem Jahr sich nicht nur einmal mit dem Kontostand von $20 wiederzufinden gehoert zum Backpackerleben schon fast dazu. Was sich fuer gewoehnlich schnell beheben laesst, egal mit welchem Job. Aber der muss erstmal gefunden werden. 

Wenn ich mich richtig erinnere ist das hier mein erstes Mal, dass ich nicht innerhalb von ein paar Wochen einen Job gefunden habe. Und ich fuehle mit all den Menschen da draussen mit, die seit Ewigkeiten eine Bewerbung nach der anderen verschicken und einfach keinen Erfolg haben. 

Bisher dachte ich immer, wer wirklich einen Job will der findet auch einen. So kann ich mich taeuschen. 3 Freunde die in den verschiedensten Branchen arbeiten und keiner hatte Erfolg bei der Arbeitssuche.

Nach meiner Erfahrung im Outback und  $8000 auf meinem Konto war der Plan  nach dem Roadtrip nochmal fuer 2 Montate zu arbeiten und dann nix wie ab nach Asien fuer 2 Monate. Endlich eine andere Kultur kennenlernen! Wieder ein richtiges Abenteuer! 

Wurde vllt einfach mal Zeit dass wir wachgeruettelt wurden, blauaeugig wie wir waren. Aus dieser Utopie aufzuwachen und mit 25 dann doch in der Realitaet der Jobwelt anzukommen. 

Nach einer Woche in Sydney und einem riesigen Haufen Bewerungen spaeter, einem Ort an dem ich definitv nie leben wollte alle aber immer gesagt haben es gibt super viele Jobs entschliesse ich mich dann doch dazu es ist an der Zeit meine Strategie zu aendern. Und schon finde ich mich an der Westkueste wieder. 

Und sehe einem neuen Problem ins Auge : welchen Job mache ich fuer die naechsten Monate?

Luxusprobleme  im Vergleich zu vorher, und ich bin froh sie zu haben, aber einfacher macht das die Entscheidungsfindung dann doch nicht wirklich. 

Perth ist mir in den 2 Tagen in denen ich hier bin schon unglaublich ans Herz gewachsen. Seit Kanada bin ich kaum ueber Orte gestolpert von denen ich sagen muss :` diesen Ort wuerde ich gerne mein zu Hause nennen. ` 

Damit ist meine Begeisterung ueber meinen Outbackjob, wegen dem ich erst in den Flieger gestiegen bin, etwas gesunken. 

 

Und ich stehe vor der Entscheidung:

1. Bleibe ich in Perth, arbeite weiter fuer Unterkunft im Hostel und suche mir irgendeinen Job hier?

2. Auf ins Outback um wieder in einer Bar zu arbeiten, was mir unglaublich viel Spass macht aber abgesehen von der Arbeit evtl doch schnell langweilig werden kann. Zumal ich hoechstens eine 40 std Woche haben werde?!

3. 2 Weitere Angebote habe ich noch bekommen, mal wieder in der Kueche arbeiten. Entweder in einem 5 Sterne Resort an der Kueste oder in einer Tavern im Norden ganz in der Naehe einer Mingingtown. ( 5* hin oder her, ich will meinen Horizont erweitern und etwas dazu lernen, da kommt der Job nicht in Frage. In einem Pub in einer Miningtown zu arbeiten schwebt mir schon seit langem vor. Einfach weil es nach purem Australien klingt. Das laesst sich in so gut wie keinem anderen Land machen. Aber die Idee war eben hinter der Bar zu stehen und nicht in der Kueche, wo man kaum wen kennenlernt)

 

Damit bleibt nur die Entscheidung: Gehe ich ins Outback oder nicht? Jobsicherheit vs Leben in einem unheimlich suessen Staedtchen. 

 

Warum warnt einen eigendlich niemand davor, wie oft man sein Leben komplet ueber den Haufen schmeisst und wieder vor der Frage steht wie moechte ich mein Leben gestallten? 

Wem kann ich es veruebeln dem aus dem Weg zu gehen und im neuen Land angekommen einfach den gleichen Job fuer 8 Monate zu machen und dann nach einem Monat reisen weider heimzukehren? 

 

Alle paar Monate wieder von 0 anzufangen ist eben doch anstengender als gedacht. 

Aber eben auch eine Chance... eine Chance ein komplett weises Blatt hervorzuholen und ein neues Kapitel zu schreiben. Mit all der Freiheit und der Kreativitaet die sich in der weiten Welt so finden laesst. 

 

 

 

 

 

 

~ Das Leben ist wie ein Riesenrad...~

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Wo ist die Zeit hin?

Meinem Gefuehl nach bin ich gerade erst in Australien angekommen... 

Der Kalender auf meinem neuen Netbook probiert mich dann doch von was anderem zu ueberzeugen. 

Ist es tatzaechlich ein Tag vor Weihnachten??

Damit bin ich jetzt schon seit einem halben Jahr in Australien. 

Und ich habe keinen einzigen Post aus diesem riesigen Land gepostet. 

( damit hab ich schon mal eine Sache die ich auf meine Vorsatzliste fuers neue Jahr schreiben kann)

Was nicht heisst, dass ich nichts geschrieben habe. Sagen wir einfach mal gewisse Dinge kamen mir in den Weg...

um das dann online zu stellen.Wie nicht vorhandenes Internet und einem Laptop der dann doch langsam den Geist aufgibt und ich kein Geld fuer einen Neuen hatte. 

Aber genug Ausreden und auf ans posten... Ich habe was aufzuholen.

Macht euch bereit fuer eine kleine Reise durch Down Under.

Finally! ;)

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Exploring the Outback

Unser Interview war erfolgreich, somit kuendige ich am naechsten Tag meinen Job... finally!  

Und es heisst endlich das richtige Australien kennenlernen.  

 Somit schleichen wir 3 Tage spaeter hunde muede um 6 Uhr morgens aus dem Hostel und verabschieden uns mit einem traenenden und einem lachenden Auge vom Hostel.  

Nach 2 Monaten im schoenen Brissi mit wundervollen Menschen wird es mal wieder Zeit fuer ein kleines Abenteuer . 

Mit dem Gewissen fast all unsere Freunde wieder zu sehen laesst es sich doch deutlich leichter gehen.

 

4 Std spaeter und wir sind in Tara angekommen. Ein kleines 800 Seelen Dorf mit einem kleinen Foodworks, Frisoer, Café, Baeckerei, Krimskramsshop und 2 Pubs. In einem davon arbeiten wir :) .

Kurz Sachen auspacken und schon stehen wir mitten im Geschehen. So ohne viel Training mal eben zu lernen wie man in der Bar , Restaurant und einem Getraenkeladen arbeitet kostet dann doch so einiges an Energie. Die ersten 2 Wochen sind gefuellt mit Nachfragen, sich an den einheimischen Akzent gewoehnen, Biersorten und Stamgaeste kennenlernen, was eben so alles zum Barleben im Outback dazu gehoert. 

Und ehe wir uns versehen haben wir uns eingewoehnt. Stubbies, Pots of Gold, Middies, Wuerfelrum und 7s sind keine Fremdwoerter mehr, Bier koennen wir im Schlaf ausschenken und von 80% der Kundschaft kennen wir die Trinkvorlieben.  

 

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Brissi

Die erte Woche in Australien ist wie immer mit Organisatorischem gefuellt.

Bank account, Tax File Number, Super Account, neue Sim Karte und was eben man noch so alles zum Leben braucht.

Da ich die letzten Wochen in NZ mit arbeiten und wandern verbracht habe geht es wie immer ohne jegliche Vorahnung nach Down Under.

Der guenstige Flug ging nach Brisbane, von mehreren Leuten wurde mir Noosa, Byran Bay und Surfers empfohlen. So fuer die nicht Staedte Liebhaber.

Damit verbringe ich die ersten 3 Wochen im suessen und doch ziemlich teuren Noosa, im uebertrieben touristischen, moechtegern Hippi Byran Bay und finde schliesslich einen Job in Surfers als Bus fahrer fuer ein Hostel. Doch nach einer Woche kuendige ich, Surfers Paradise gefaellt mir gar nicht. Zum Feiern, viel Geld ausgeben und super vielen Wolkenkratzern umgeben zu sein an einem Strand and dem Surfen noch nicht mal wirklich moeglich ist bin ich dann doch nicht nach Australien gekommen.

Mit $1000 uebrig und keinem wirklichen Plan wie es weiter gehen soll, ausser : "Staedteleben kommt fuer mich nicht in Frage." , geht es fuer eine Nacht nach Brisbane.

 

Hier bleiben war fuer mich eigentlich nie eine Option aber dann werde ich krank und lerne noch dazu Elana kennen. Ich scheitere klaeglich an dem Versuch meine Erkaeltung im 14 Bett Zimmer schnell auszukorieren und lerne in der Zeit einen Haufen verrueckter und super cooler Leute kennen von denen keiner je geplant hatte in Brisbane zu bleiben.

Aber es kommt ja immer anderst als man denkt und damit nennen wir alle fuer die naechsten 2 Monate Brissi city backpackers unser zu Hause.

 

 

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Welcome to OZ

Eine Nacht am Brisbaner Airport und ich begebe mich auf Erkundungstour durch ein duetlich groesseres Land als Neuseeland.

Viele Dinge aehneln sich, aber es gibt auch so einige Unterschiede. Eben doch ein anderes Land.

 

Als ich in den Bus steige geht es schon los. In der Begruessung in NZ hiess es zum schluss immer : Und kein heisses Essen im Bus! Die Aussies haben das dann mal eben schnell mit: Keine Drogen im Bus! Ersetzt. Hihi

Die Hostels sind um ein paar Dollar teurer, dafuer ist das Essen und alles andere definitiv guenstiger. Schoen!

Und noch eine Sache ist anderst: die Hauptbeschaeftigung hier ist: Beach, surfen und feiern.

Ein paar anderweitige Outdoor Aktivitaeten findet man auch wenn man etwas genauer sucht. ;)

Mein letzter Job ist jetzt schon wieder einige Wochen her, damit gibt mein Konto bald nichts mehr her, also ist mal wieder Jobsuche angesagt. Auch wenn ich nur 4 Std geflogen bin, bin ich trozdem in einem anderen Land und brauche damit eine Steuernummer und ein neues Konto.

Mal sehen wie lang das alles in diesem Land dauert… Anscheinend kann man hier aber auch noch sein eigenes Konto errichten fuer die Rentenvorsorge. Dann kann man online gleich sehen wie viel da so drin ist. Wenn ich das nicht mal vortschrittlich nenne.

Was gibt es n och grandioses zu entdecken? Die Neos hier sind super high tech, es gibt Jogurt aus der Tube, Cocosnusswasser im Tetrapack und Glutenfreie Schokolade ( Ist da irgendwann mal Gluten drin??).

UUUUUUUUUUUUUUUnd es gibt Aldi!!! Unglaublich, da reist man einmal um die halbe Welt und Mr Feinkost Albrecht war auch schon hier.

Zum eingewoehnen im neuen Land hat es definitiv was, ein paar familiaere Sachen um einen rum vereinfachen es doch um einiges wenn man sich ein Leben im neuen Land aufbaut.

 

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Last week in NZ

 

Or simply the most amazing and fascinating hike I have ever done.

 

We hitched to the start, and didnt see a single person for the next 3 days. Nothing I could ever describe with words, you just gotta see for yourself.

 

Follow me and my lovely friend from Argentina along the beautiful Te Paki Costal Track around the most northern point of New Zealand:

 

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Tauranga


Trauranga, ein schoenes Staedchen direkt am Meer und ein paar super nette Leute im Hostel gibt es auch.
Kiwi pfluecken ist nicht gerade eine der leichtesten Jobs, aber das hat auch keiner erwartet nicht wahr.
Wir arbeiten im Team von ca 30 Leuten, wer auch immer so auftaucht eben. Und werden nach Bins bezahlt und nicht nach Std. Was eig ein ziemlich guter Deal ist, da die Crew echt super ist und wir am high speed pfluecken sind.

Ich brauche einen Tag um mich einzugewoehnen und rauszufinden, dass nicht jeder Pflueckpartner unbedingt gleich gut ist. Japp es gibt dann doch ein paar Nasen die die Sache etwas zu Ernst nehmen und muffelig am Pfluecken sind.
Aber mit Dylen, Sam, Nat& Will, Miga und ein paar anderen macht es echt noch Spass. Mit der richtigen Musik bin auch ich fast so schnell wie die alt Eingesessenen ;).
3 Tage spaeter und so langsam macht sich  bemerkbar warum wir nach Anzahl und nicht nach Stunden bezahlt werden. Um halb 10 sollen wir da sein, doch wenn wir auf dem Feld ankommen sind die Kiwis noch nass damit heisst es erstmal rumsitzen und warten. Am naechsten Tag warten wir ganze 3 Std bis wir angangen koennen. 3 Stunden fuer die wir nicht bezahlt werden.
Das einzige Kommentar von unserem Boss: Sorry aber das ist halt das Bussiness.
An dem Punkt ist meine Geduld dann doch etwas ueberstrapaziert, 30 Leute 3 Stunden warten lassen ist in meinen Augen einfach nicht ok. Erst recht nicht wenn wir nur eine halbe Std weg sind und wir super leicht auf Abruf auf der Farm auftauchen koennten. Aber das wuerde ja vorraus denken und Organisation bedeuten.
Zumal ich mit fast nur Suedamerikanern arbeite, was super lustig ist, aber dementsprechend jeden morgen auch eine std dauert um los zu kommen.
Damit ist selbst an einem Tag an dem wir nur 5 Std arbeiten nicht mehr viel uebrig vom Tag. Wuerden wir tatzaechlich 8 Std pfluecken waere das echt gutes Geld aber in den Genuss kommen wir leider nur die ersten 2 Tage.
Damit verabschiede ich mich nach einer Woche von unserer coolen Picking Crew und dem suessen Tauranga und setze mich in den Bus nach Rotorua.
Super schoenes Hostel und ich werde super touristisch und mache eine Hobbinton tour. Nicht gerade guenstig der Spass, aber echt unglaublich das Auenland mal life und in Farbe zu sehen!

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Whanganui River Journey

Nach 2 turbolenten und intressanten Wochen  im chaotischen YHA geht es fuer Yvette und mich endlich auf River trip! Sachen sind schnell gepackt und alles restliche leihen wir uns vom Hostel.

Yeti tours bringt uns runter zum Fluss nach Whakahoro wo unsere Reise beginnt. Alle Utensilien fuer die naechsten 3 Tage in Tonnen verstaut schippern wir dem ersten Hut entgegen. Nach 2 Pausen an Campingplaetzen mit einer heissen Suppe dank unserem fancy Gaskocher duerfen wir es uns am Feuer gemuetlich machen .

Vor lauter Staunen und bewundern von Wasserfaellen

bemerken wir gar nicht wie schnell der Tag vergeht.

Nach einer erholsammen Nacht vor der Feuerstelle stiefeln wir mit all unseren Tonnen den matschigen Huegel hinuter zum Boot.

Heute gibt es eine kleine Unterbrechung zur Mittagszeit : the bridge to nowhere!

Ca 40 min laufen und wir erreichen die Bruecke ins Nichts bei fast trockenem Wetter.  Das wars dann aber auch mit Sonnenschein. Fuer den restl Abend und die ganze Nacht regnet es in Stroemen.

Welch ein Glueck, dass wir  im Hut schlafen koennen. So viel zum Thema wir campen auf jeden Fall :D.

Vorm schlafen noch einmal schnell das Boot gecheckt, da ein Eintrag im Gaestebuch verlauten laesst, dass das Wasser um ca 3 m gestiegen sei und ihr Kanu damit weggeschwemt gewesen waere am naechsten Morgen.

Als wir im andauernden Regen um 7 nach dem Boot schauen, trauen wir unseren Augen kaum. Das Wasser ist um mind 3 m gestiegen und das Wasser beruehrt schon unser Boot! Hoechste Zeit, dass wir ins Wasser kommen. Die anderen 4, die beschliessen die Stroemung ist ihnen definitiv zu start und das Treibgut zu gefaerlich, helfen uns mit unseren Tonnen und wir verstauen alles kentersicher.

Laut Doc haben wir 4 std Paddeln vor uns mit einem Campingplatz als Pause zur Halbzeit.

Beschaeftigt mit ausweichen von Treibgut  und bestaunen der Wasserfaelle, die um das 3 fache gewachsen sind , rechnen wir bei jeder Kurve damit den Felsbrocken zu begegnen, vor dennen wir gewarnt wurden.

2.5 std spaeter und ploetzlich taucht Pikiriki vor uns auf. Erst dachten wir, es ist der Campingplatz zur Halbzeit, doch beim naeherkommen wird uns klar, das Ende unserer Reise steht uns unmittelbar befor. Viel schneller als gedacht, was wohl  eher der starken Stroemung als unseren Paddelkuensten zuzuschreiben ist.

Weder Vet noch ich sind bereit das Boot so ploetzlich zu verlassen, damit sitzen wir fuer noch mind eine Halbe Std im Kanu und lassen uns beregnen. Durchweicht bis auf die Knochen sind wir ja eh schon.

Irgendwann muessen wir uns dann doch von unserem Explorer trennen und werden nach Ohakune zurueck gebracht.

Nach einer ueberaus langen und heissen Dusche stehen wir vor der grossen Entscheidung: Heisse Schokolade oder doch lieber zurueck trampen so lang es noch hell ist?

Nach 3 Tagen Regenwetter faellt das natuerlich nicht schwer J

Einen Kaba und Suppe spaeter stehen wir im Dunkeln an der Strasse im kleinen Ohakune und bereuhen unsere Entscheidung leicht.

Im dunkeln trampen, in einem kleinen Ort wie Ohakune… das kann was werden.

5 Autos fahren an uns vorbei als ein Truck auf uns zu kommt und Yvette nur so: “ Lass uns das probieren! Ne Freundin von mir wurde von nem Lkw fahrer mitgenommen und meinte es war super cool!”

Na grossartig denke ich mir nur so im stillen und hebe meinen Finger leicht,  mit einem mulmigen Gefuehl im Magen. Und? War ja klar, der Lkw haelt natuerlich an.

Damit duerfen wir die naechsten 40 km im nagelneuen Truck durch die Gegend gondeln. Der Truck ist super cool und der Fahrer Bruce super lustig. Er war gerade am telefonieren mit seiner Freundin als er uns gesehen hat und sie meinte wohl: ja nimm die mal besser mit!

Um eine Erfahrung reicher und ein Vorurteil aermer kommen wir in National Park an und fallen nach einer Waschaktion hunde muede ins Bett.

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